Agora Verkehrswende fordert Ausweitung der LKW-Maut

Die jüngsten Anpassungen der LKW-Maut liegen gerade erst 6 Monate zurück und schon erschallen neue Forderungen zu einer weiteren Ausweitung der LKW-Maut!

In einem über 15-Eckpunkte verfassten Papier für das Klimaschutzgesetz fordert Agora Verkehrswende sowie Agora Energiewende, eine gemeinsame Initiative der Stiftung Mercator und der European Climate Foundation, die weitere Ausweitung der Maut.

Kernpunkt ist dabei einen Mautsatz zu bepreisen in dem sich die CO²-Kosten vollends  abbilden. Zur Berechnung müsste ein Preis von 200 € pro Tonne CO² zugrunde gelegt werden.

Grundsätzlich und als Sofortmaßnahme sei die Maut auf alle Straßen auszuweiten und bereits für Fahrzeuge ab einem zul. Gesamtgewicht von 3,5 to. zu erheben.

CO² freie Fahrzeuge sollen laut dem Papier weniger Maut zahlen. Vor dem Hintergrund dass es bisher für den täglichen Echteinsatz eigentlich „keine“ Nutzfahrzeuge gibt welche wirtschaftlich betrieben werden können, ein eher illusorischer Beitrag.

Auch enthalten die 15-Eckpunkte eine Empfehlung für den Kaufanreiz von klimafreundlichen Fahrzeugen, sprich auch PKW.

Hintergrund der Empfehlung ist das sich in diesem Jahr entscheidet ob Deutschland seine rechtlich verbindlichen Klimaziele bis 2030 erreichen kann. Bei Nichterreichen drohten Strafzahlungen von 30-60 Mrd. EUR an andere EU-Staaten für ersatzweise Emissionsrechte.