AdBlue-Skandal

Wie einfach es ist, sich mittels eines simplen elektronischen Bauteils (AdBlue-Emulator) die Kosten für den Zusatzstoff AdBlue zu Lasten der Umwelt zu sparen,  hatten Bild-u. Print-Medien in Zusammenarbeit mit dem europäischen Dachverband der Lkw-Hersteller Acea im März 2017 im Zuge einer Aufdeckungskampagne offen gelegt.

Das Tanken von AdBlue, eine notwendige Harnstofflösung um bei der Kraftstoffverbrennung zusammen mit dem Dieselkraftstoff für eine deutliche Reduzierung der Schadstoffemissionen zu sorgen, wird von „schwarzen Schafen“ vornehmlich Frachtführern aus Osteuropa durch das Zwischenschalten einer billigen Software in die Fahrzeugelektronik umgangen.

Damit verschaffen sich jene einen unlauteren Wettbewerbsvorteil durch Kosteneinsparung für den Zusatzstoff und verzerren den ohnehin schon schwierigen Markt für westeuropäische Frachtführer.

Gleichzeitig wird die Maut nur nach der schadstoffärmsten Klasse Euro6 entrichtet obwohl im Realbetrieb maximal Euro3 erreicht wird. Ein massiver Betrug des ehrlichen und fairen Wettbewerbs, am Staat sowie der Umwelt. Nachhaltiges Handeln der Kontrollbehörden mit scharfen Kontrollen ist unumgänglich!