GVZ – Bahnanschluss und Containerterminal

Entscheidung für den Bahnanschluss mit Containerterminal noch in 2017

Bereits 1996 war der Startschuss seitens der Städte Augsburg, Gersthofen und Neusäß für die Planung und Ausweisung der Flächen für das GVZ gefallen. Ein Flächenareal mit einer Gesamtgröße von 1,1 Mio. Quadratmetern wurde dafür zur Verfügung gestellt.

In 2007 erfolgte der Spatenstich für die insgesamt dafür vorgesehenen 600.000 m² Logistikflächen. Den restlichen Anteil bilden Grünflächen welche seitens der Planung ausgewiesen werden mussten.

Noch immer fehlt jedoch die bereits für 2012 vorgesehene Errichtung eines Gleisanschlusses mitsamt Containerterminal welches das „Herzstück“ des GVZ bildet. Rechtliche Fragen sowie Auflagen zum Umweltschutz verhinderten dies bisher. Waren doch Bekenntnisse zu mehr Transporten auf der Schiene in Verbindung mit der Vermeidung von bis zu 100.000 LKW-Fahrten pro Jahr der Treiber hinter dem Projekt. 

Mit der im vorangegangenen Beitrag bereits erwähnten Augsburger Localbahn wäre außerdem die Ver-u. Entsorgung des GVZ auf der Schiene bereits heute bestens aufgestellt.

Nimmt man sich die Entwicklung des GVZ in Neu-Ulm als Beispiel, erkennt man unschwer welch großes Potential und welche Vorteile auf der „Schiene“ mit einem MEHR an Ziel- u. Quellverkehren zu heben wären. Der bei den Planungen im Mittelpunkt aller Überlegungen gestandene Mehrwert für die Region wäre mit einem GVZ ohne Bahnanschluss und Containerterminal schwerlich zu erzielen!